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Eine Kirche aus Knochen, die tatsächlich mal einen Besuch wert ist.

Die Geschichte der Knochenkirche Sedlec-Oassarium

Während wir mit der Kirche nicht wirklich etwas am Hut haben, wäre uns die Knochenkirche in Tschechien durchaus einen Besuch wert. Schließlich sind es die inneren Werte die zählen, nicht wahr?

Genau hier hat das Gotteshaus in Sedlec wahrlich etwas zu bieten.

Die römisch-katholische Friedhofskirche erwartet euch mit prunkvollen Verzierungen aus den Gebeinen von über 40.000 Verstorbenen.

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Der Sage nach entsandte der böhmische König, Otakar der Zweite, den Abt der Kirche nach Jerusalem. Bei seiner Rückkehr soll der Abt dann ein Gefäß gefüllt mit heiliger Erde mitgebracht haben, welche er dann auf dem Friedhof verstreute und den Ort damit zur "heiligen Erde" machte.

Diese Geschichte verbreitete sich rasch in ganz Europa und Sedlec avancierte damit zur angesagten letzten Ruhestätte.

Die Pest und später die Hussitenkriege ließen den einst beschaulichen Friedhof auf eine Fläche von 35.000 km² anwachsen. Das entspricht fast 5.000 Fußballfeldern. 

Anfang des 15. Jahrhunderts sollte dann in der Mitte des Geländes ein Kirchengebäude errichtet werden. Hierfür mussten tausende von Gräbern aufgelöst und die sterblichen Überreste eingesammelt, exhumiert und eingelagert werden.

Diese ehrenvolle Aufgabe wurde einem halbblinden Mönch des Zisterzienserordens zuteil, der damit begann die Knochen kunstvoll in Pyramiden zu stapeln. Wenn du also mal wieder denkst, dein Chef ist ein Mistkerl, denke an diesen Mönch.

Im 19. Jahrhundert erwarb das Fürstengeschlecht Schwarzenberg das Areal und beauftragte den bekannten Holzschnitzer und Schreiner František Rint damit, die Arbeit des Mönchs fortzusetzen und die Kapelle mit prunkvollen, knöchernen Kunstwerken auszustatten.

Besonders zu erwähnen sind hier der drei Meter hohe Knochenkronleuchter und das dazu passende Familienwappen der Schwarzenberger, welches im selben Material gehalten ist.

Wir sind jedenfalls der Meinung, dass die Knochenkirche von Sedlec ein ziemlich geiler Ort ist und wenn ihr euren Kaffee am liebsten aus den Schädeln eurer Feinde schlürft, werdet ihr euch dort fühlen wie in eurem Wohnzimmer.

 

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