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Arabica vs. Robusta Kaffee | Was sind die Unterschiede?

 

Ob Kaffee-Einsteiger oder Experte - die Begriffe Arabica und Robusta sind beim Kaffeekauf unumgänglich. Die beiden Kaffeesorten haben sich mittlerweile ihre Position nicht nur in den Küchen und Cafés, sondern auch in Supermärkten auf der ganzen Welt gesichert. Doch was sind die Unterschiede zwischen Arabica und Robusta Kaffee? Wird Arabica ihrem Ruf als alleiniger Kaffee-Star gerecht? Oder wird die Kaffeesorte Robusta zum neuen Liebling aller Kaffeefans? Wir klären auf.

 

Herkunft und Anbauregionen der Kaffeepflanze

Inzwischen sind tausende Kaffeearten bekannt, die alle zur Gattung “Coffea” gehören. Hierbei wird zwischen Coffea Arabica und Coffea Canephorea (vor allem Robusta genannt) unterschieden. Diese Kaffeearten machen rund 99% des gesamten Kaffeeanbaus aus und zählen somit zu den bekanntesten Kaffeesorten - wohingegen Arabica mit ca. 70% dem Robusta mit 29% noch weit voraus ist. Der übrige Prozentsatz besteht aus anderen weniger angebauten Kaffeearten wie der Coffea liberica. 

Die beiden Kaffeesorten Arabica und Robusta unterscheiden sich besonders bei ihrer Herkunft. Die Arabica Kaffeebohnen werden größtenteils in Zentral- und Südamerika, sowie in Indonesien angebaut. Die Kaffeepflanze findet man gewöhnlich im Hochland zwischen 1000 und 2200 Metern und wird daher auch häufig “Hochlandkaffee” genannt. Robusta hingegen stammt aus verschiedenen Regionen Afrikas, aus Indonesien und insbesondere dem Vietnam. Diese Kaffeeart wird auf maximal 700 Metern angebaut und somit deutlich niedriger als sein Gegenspieler Arabica.

 

Das Aussehen der Kaffeebohnen

Auch wenn es anfangs schwierig erscheint, die beiden Kaffeebohnen zu unterscheiden, gibt es doch klare Merkmale, an denen sogar Kaffee-Einsteiger den Unterschied erkennen:

kaffeebohne
  • Größe und Form: Die Arabica Bohne ist größer und flacher als die Robusta Bohne. Ihre Form ist oval, wohingegen die Robusta Kaffeebohne eher rundlich geschnitten ist. Daher nennt man die beiden Kaffeebohnen auch oft Flachbohnen (Arabica) und Rundbohnen (Robusta).   
  • Farbe: Im rohen Zustand ist die Arabicabohne meist grünlich, gelegentlich auch leicht bläulich. Die Robustabohne hingegen weist eher eine gelb-bräunliche Farbe auf.
  • Einschnitt: Die Kerbung in der Mitte der Kaffeebohne ist bei Robusta nahezu kerzengerade, während sie beim Arabica sanft geschwungen verläuft.
arabica pflanze

Auch die Kaffeepflanzen unterscheiden sich hinsichtlich Größe, Blattform und Blütenansatz. Der Robusta-Busch stellt mit seinen bis zu zehn Metern den Arabica-Strauch, der nur eine Maximalhöhe von acht Metern erreicht, buchstäblich in den Schatten. Arabicablüten haben in der Regel fünf Blätter, die eher spitz aussehen. Die Kaffeekirschen der Arabicapflanze verteilen sich gleichmäßig über den ganzen Zweig. Die Robustablüten befinden sich besonders an den Blattachsen und sind meist mehrzählig. Die Kaffeekirschen wachsen eng beieinander. Ihre einzige Gemeinsamkeit ist wohl ihr jasminartiger und aromatischer Duft.

 

 

Der unterschiedliche Geschmack von Arabica und Robusta

Arabica und Robusta variieren auch an ihrem Geschmack. Grundsätzlich sollte man aber wissen, dass der Geschmack subjektiv ist und somit jeder Kaffeeliebhaber auch einen unterschiedlichen Kaffeegeschmack hat. Zudem ist die Verarbeitung der Bohnen und das Röstverfahren ausschlaggebend für den Geschmack des Kaffees. 

Allgemein sind die Arabica Bohnen eher milder, sehr aromatisch und haben einen höheren Zuckergehalt. Sie weisen feine und fruchtige Geschmacksnoten auf, die eher den Aromen von fruchtig bis beerig zuzuordnen zu sind. Die Robusta Bohnen hingegen kommen eher erdig daher. Sie schmecken kräftiger und erinnern oft an Nuss und Schokolade. Zudem beinhalten sie höhere Koffeinwerte.

Der Robusta Kaffee hat gerade in den letzten Jahren einen wahren Boom erlebt. Galt er lange nur als "Beigabe", hat sich Robusta inzwischen zu einem ernsthaften Konkurrenten entwickelt. Der gezielte, richtige Anbau unter idealen Bedingungen, sowie eine exakt darauf abgestimmte Verarbeitung und Röstung führen zu einem kräftigen Kaffeeerlebnis. Wir beschäftigen uns schon seit Jahren intensiv mit Robusta Kaffee und haben daraufhin unseren Berserker Blend (100% Robusta) entwickelt, der durch die schonende und lange Röstung einen milden, niemals bitteren Genuss bietet und dich definitiv fit für die Schlachten des Alltags macht. 

 

Koffeingehalt der Bohnenarten

Neben Aussehen und Geschmack ist auch der Koffeingehalt der beiden Bohnen sehr unterschiedlich. Hier ist Robusta der absolute Spitzenreiter. Mit einem Koffeingehalt von 2 bis 4,5 Prozent ist der Robustakaffee für starke Kaffeetrinker genau das Richtige. Die Arabicabohnen haben hingegen nur einen Koffeingehalt von 1,1 bis 1,7 Prozent.

 

Fazit: Arabica vs. Robusta - welcher Kaffee ist besser?

  • Arabicabohnen schmecken eher fruchtig. Sie punkten mit ihren vielfältigen Aromen.
  • Robustabohnen begeistern mit ihren erdigen und schokoladigen Nuancen, schmecken kräftig und haben einen höheren Koffeingehalt - perfekt für Koffein-Junkies!
  • Die grünen Arabicabohnen wachsen zu größeren, flacheren und ovalen Kaffeebohnen heran.
  • Die Robusta Kaffeebohnen werden zu rundlichen Kaffeebohnen.
  • Coffea Arabica findet man vor allem in Zentral- und Südamerika, sowie in Indonesien.
  • Coffea Canephorea wird in verschiedenen Regionen Afrikas, in Indonesien und dem Vietnam angebaut.
     

Eine köstliche Mischung aus beiden Sorten - wie bei unserem Allfather Blend - ist natürlich auch eine gute Möglichkeit die Vorteile beider Bohnen zu kombinieren. Am Ende des Tages ist ganz gleich, von welcher Pflanze der Kaffee kommt. Ein guter Kaffee ist das Ergebnis aus Rösthandwerk und eine sorgfältige Zubereitungsmethode. Kaffee ist schließlich nicht nur ein Genussmittel, sondern für manche Menschen auch unverzichtbar, um überhaupt irgendwie in den Tag zu kommen. 😉

 

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