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Berserker - die altnordischen Elitekrieger Odins

 

Die Berserker sind als einst furchteinflößende Krieger in die Geschichte eingegangen. Viele Sagas sprechen von bestialischen Kämpfer, die im Kampf kein Schmerzempfinden kennen. Doch gab es die Berserker wirklich? Und was trieb ihre Wut und Furchtlosigkeit an?

 

Wer waren die Berserker?

Berserker

Darüber, wer genau die Berserker waren, wird auch noch heute viel diskutiert und lässt sich anhand von Quellen kaum beweisen. Ursprünglich stammt die Bezeichnung “Berserker” aus dem Altnordischen und setzt sich aus den Begriffen “Ber” und “serker” zusammen. “Ber” steht entweder für “Bersi (Bär)” oder kommt von dem Wort “berr”, das so viel bedeutet wie nackt. “Serkr” bedeutet in altnordischer Sprache Hemd oder Gewand. Ein Berserker ist demnach ein Krieger, der ein Bärenhemd im Kampf trägt oder mit nacktem Oberkörper in die Schlacht zieht. In alten Erzählungen werden die Berserker als blutrünstige Krieger beschrieben, die weder Schmerz noch Furcht empfanden und dadurch unangreifbar schienen. Während der Wikingerzeit wurden dabei zwei Gruppen unterschieden: Die berserkir (Berserker), die im Bärenpelz in den Kampf stürmten, und die ulfhednar (Wolfsmäntel), die Wolfspelze als Gewand vorzogen.

 

Die Rolle der Berserker - die Krieger von Odin

In Schlachten wurden besonders starke und junge Männer an die vorderste Kampfreihe gestellt - die sogenannten Berserker. Die Berserker weihten ihr Leben Odin, dem Göttervater und Kriegsgott, und galten als Elitekrieger unter den Wikingern. In Bärenfell gekleidet, standen sie in der entscheidenden Schlacht im Bocksfjord bei Stavanger auf dem Vorderdeck der Schiffe und stürzten sich auf die Gegner. Die Berserker kämpften ohne feste Rüstung, waren stark wie Bären und so wild wie Hunde oder Wölfe. Odins Männer erschlugen die Feinde, schienen jedoch selbst keinen Schmerzen zu verspüren. Sie kämpften wie besessen und wenn sie die Berserkerwut ergriff, bissen sie in ihre Schilder, brüllten und erzeugten ohrenbetäubende Laute. Odin konnte die Berserker angeblich so in Raserei versetzen, dass sie zu blutrünstigen Kämpfern und somit zu einer machtvollen Waffe auf dem Schlachtfeld wurden. Wenn sie sich in ihrem Rausch - dem Berserkergang - befanden, konnte man sie nicht mehr stoppen.

 

Warum die Berserker so wild waren

Waren es Krieger, die Odin dienten und den Tod nicht fürchteten, weil ihnen der Platz in Walhalla sicher war? Handelte es sich einfach um junge Krieger, die ihren Mut beweisen wollten? Hatten sie übernatürliche Kräfte? Standen sie unter Drogen? Oder waren die Berserker einfach nur Halbwahnsinnige und Verrückte, die drauflos stürmten? Es gibt viele Theorien, wieso die Berserker so voller Furchtlosigkeit und Berserkerwut waren. Einige vermuteten, dass die Berserker Drogen in Form von "magischen" Pilzen konsumiert haben. Durch die Drogen wurden sie vor dem Kampf in eine Art Trancezustand versetzt. Dies begann mit Zittern und Klappern der Zähne. Danach verfärbte sich das Gesicht und der Kopf schwoll an. In diesem Zustand verschwanden alle menschlichen Fähigkeiten, dass sie sogar ihre Feinde mit bloßen Händen zerrissen. Andere spekulierten, dass sie eine große Menge an Alkohol getrunken haben, um diesen Zustand zu erreichen. Auch gab es andere Gründe, die immer wieder aufgeführt wurden: Epilepsie, Geisteskrankheit oder sogar Genetik. Was letztendlich zu diesen übernatürlichen Kräften geführt hat, konnte nie bewiesen werden.
 

Die Geschichte der Berserker

Elitekrieger Berserker
Harald Schönhaar (Harfagri), Gründer des norwegischen Königreichs, stellte ein Heer für die entscheidende Schlacht am Anfang des norwegischen Reiches (im Jahr 872) zusammen. Dafür wählte er kräftige und junge Männer aus, die Berserker, die er ganz vorne im Heer aufstellte. Ein Augenzeuge der Schlacht, Thorbjörn Hornklofi, berichtete hier das erste Mal von Berserkern. Dieser mündlich überlieferte Bericht wurde jedoch erst 300 Jahre nach der Schlacht erstmals schriftlich festgehalten. Die historischen Quellen sind deswegen nicht nur rar, sondern neben einzelnen Strophen der norwegischen und isländischen Saga auch nicht hundertprozentig zuverlässig. 

Andere wiederum behaupten, dass es Berserker schon früher gegeben hat und sie nicht erst seit König Harfagri in die Schlacht gezogen sind. Denn Tacitus berichtete von einer Kriegerkaste, die sogenannte “Harier”, der fast die gleichen Eigenschaften wie der Berserker hat.

Und dies war bereits 800 Jahre vor der entscheidenden Schlacht des Königs: 

"Abgesehen von ihrer Macht, durch welche sie die vorher aufgezählten Völker übertreffen, sind sie trotzige Krieger. Ihrer angeborenen Wildheit helfen sie künstlich und durch Ausnützung der besten Zeit nach. Schwarz sind ihre Schilde, bemalt ihre Körper, dunkle Nächte suchen sie zum Kämpfen aus und jagen schon durch das grauenvolle Dunkel ihres Heeres den Gegnern Schrecken ein. Hält ja doch kein Feind dem ungewohnten und gleichsam höllischen Anblick stand." (Germania 43. Kapitel). 

 

Das Ende der Berserker 

Mit der Christianisierung der Nordländer ging auch die Ära der Berserker zu Ende. So wurden in Norwegen im Jahr 1015 die furchtlosen Kämpfer in Bärenfellen verbannt. Auch in Island wurde dann 1123 ein Gesetz erlassen, welches besagt, dass, wer in den Berserkergang verfällt, für drei Jahre von der Zivilisation verbannt wird. Die Berserker waren von da an spurlos verschwunden. Vergessen waren sie aber nie ganz und so tragen wir sie auch heute noch mit Redewendungen wie „wüten wie ein Berserker“ weiterhin in Erinnerung. 

 

 

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